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AWO Psycho-Soziales Netzwerk Niederrhein

für traumatisierte Flüchtlinge und Folteropfer

AWO PSZ

Mit der stetig steigenden Zahl von Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten, kommen immer mehr Menschen zu uns, die vor und während ihrer Flucht Schlimmes mitangesehen oder gar am eigenen Leib erfahren haben.

Diese traumatischen Erfahrungen verursachen massives seelisches Leid und manifestieren sich neben der Posttraumatischen Belastungsstörung in vielerlei Formen, wie z.B. Depressionen, Angststörungen, psychosenahe Zustände oder Abhängigkeitserkrankungen. Diese psychischen Belastungen sind so gravierend, dass sie in unbehandelter Form einer erfolgreichen Integration der Menschen im Wege stehen.

Da Flüchtlingen, deren Aufenthaltsstatus nicht geklärt ist, der Zugang zur Regelversorgung verwehrt ist, können sie nicht einfach psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Dieser Umstand ist für das PSZ Niederrhein nicht von Belang! Die sozialarbeiterischen, wie therapeutischen Angebote, zur Bewältigung sozialer und emotionaler Krisen, stehen allen Flüchtlingen zeitnah und kostenfrei zur Verfügung. Gerade im therapeutischen Bereich ist Verständigung von größter Wichtigkeit. Die Arbeit unseres multiprofessionellen Teams wird, wenn nötig von ÜbersetzerInnen unterstützt.

Nach einer erfolgreichen Stabilisierung können die Flüchtlinge zusätzlich auf das Angebot der sozialen Beratung zurückgreifen. Diese unterstützt u.a. bei der Wohnungs- und Arbeitssuche. Der Integrationsprozess eines jeden einzelnen kann so bedarfsgerecht und individuell gefördert werden.

Das Angebot des PSZ ist begrenzt. Die vom Land geförderte personelle Ausstattung ist nicht ausreichend um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Bitte unterstützen sie uns mit Spenden für die Ausweitung der Traumatherapie.

Finanzierungsbedarf: 6.000 Euro
Therapiestunden inklusive Dolmetscher

Gebraucht werden zusätzliche 100 Therapiestunden à 37 € und entsprechende Dolmetscherstunden à 23 €, da gerade bei der Traumatherapie die Verständigung gut sein muss und nicht über z.B. geringe Englischkenntnisse stattfinden kann.

Bitte helfen sie uns durch ihre finanzielle Unterstützung neben der Regelfinanzierung ein angemessenes Angebot für psychisch beeinträchtigte Flüchtlinge anzubieten.



Weitere Informationen zu diesem Projekt erhalten Sie von:

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Bernhard Scheid

Geschäftsführer
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AWO Kreisverband Wesel e.V.
Bahnhofstraße 1–3
47495 Rheinberg
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Fax: (02843) 90705-30
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Weitere Informationen und direkte Spendenmöglichkeit finden Sie auf der Spendenplattform betterplace.org